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Donnerstag, 29. Juli 2010
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Position: Startseite » Steinburg » Wappen
Kreis Steinburg

Allgemeines:

Wappengenehmigung/ -annahme: 30.07.1928

Flaggengenehmigung/ -annahme: 20.08.1957

Entwurfsautoren: Kahlke, Max, Glückstadt

Wappenfiguren:

  • Nesselblatt, holsteinisches
  • Burg
  • Christus
  • Schwan, Stormarner
  • Wellen


Wappenbeschreibung:

In Rot über blauen Wellen eine silberne Burg mit drei blau bedachten Zinnentürmen; unter dem Zinnenkranz aufgelegt drei Schilde: 1. in Blau der silbern und golden gekleidete Christus mit zum Segen erhobener Rechten, in der Lin- ken die rote Weltkugel haltend; 2. in Rot ein silbernes Nesselblatt; 3. in Rot ein flugbereiter silberner Schwan mit einer goldenen Krone um den Hals.


Historische Begründung:

Nach der Einverleibung der Herzogtümer Schleswig und Holstein in den Staat Preußen entstand im Zuge der damit verbundenen Neugliederung der Verwaltung im Jahre 1867 auch der Kreis Steinburg. Dessen Kerngebiet bildete das ehemalige Amt Steinburg, bestehend aus Wilster- und Krempermarsch, das um die Geestgebiete nördlich von Itzehoe erweitert wurde. Bis zur Vergrößerung um siebzehn Gemeinden des Kreises Rendsburg im Jahre 1970 blieb der Kreis Steinburg in seinen ursprünglich festgelegten Grenzen bestehen. Das bis heute geführte Kreiswappen stammt von 1928 und geht zurück auf das Siegel des gleichnamigen Amtes aus der Zeit vor 1864, das ebenfalls eine Burg enthielt. Die beherrschende Figur der Burg verweist auf die "Steinburg", die Amt und Kreis ihren Namen gab. Das 1307 erstmals erwähnte Bauwerk an der Kremper Au war zunächst Amtssitz des Burgvogtes, später des Amtmannes des königlichen Amtes. Von den drei Wappenschilden an der Mauer der Burg verweisen die beiden äußeren auf die Distrikte des alten Amtes: Christus als "Salvator mundi" ist dem Siegel der Wilstermarschkommüne entlehnt; die Krempermarschkommüne führte wie Stormarn den gekrönten Schwan als Wahrzeichen. Das Nesselblatt steht für das dritte Hauptgebiet des Kreises, die holsteinische Geest mit der Kreisstadt Itzehoe. Die Wellen im Schildfuß verweisen auf die Steinburg als Wasserburg einerseits und auf den Verlauf der Stör über das Kreisgebiet sowie auf die Begrenzung durch die Elbe im Süden andererseits. Der Wappenentwurf stammt von dem früh verstorbenen expressionistischen Maler und Graphiker Max Kahlke.

Flaggenbeschreibung:
Die Flagge des Kreises Steinburg trägt im ersten Drittel des weißen Fahnentuches das Kreiswappen. Das Fahnentuch ist oben und unten durch einen blauen Rand begrenzt, der symbolisch die Flüsse Stör und Elbe darstellt.

 

(entnommen aus der Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein)

 


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